04.09.2025 – Michael Burchert: „Die kommunale Bauwende“ (ARTIKEL)

Wie wir die kommunale Bauwende erreichen, eine Handreichung zum Nachhaltigen Bauen in Kommunen.
04.09.2025 – Michael Burchert: „Eine Bauwende einleiten“
Michael Burchert, Biwena e.V., will eine Bauwende einleiten. Durch Nutzung von nachwachsenden, kreislauffähigen Rohstoffen, die klar einen Weg aufzeigen, wie unter Einhaltung des Treibhausgasbudgets mit weniger, bessere Gebäude entstehen können und im Bestand modernisiert werden müssen.
04.09.2025 – Michael Burchert: „Wie gelingt die nachhaltige kommunale Beschaffung?“
Die kommunale Bauwende verfolgt das Ziel eines „schadlosen Bauens“, bei dem Kommunen durch nachhaltige Beschaffung sowie den verstärkten Einsatz nachwachsender Rohstoffe, Lehm, Wiedernutzung und vor allem Sanierung eine Vorbildrolle einnehmen. Dies kann über die Einpreisung der Umweltfolgekosten geschehen, sodass Projektvarianten sich fair vergleichbar machen und gute Gebäude mit dem geringsten Fußabdruck entstehen. Ebenfalls muss die Vergabepraxis hin zu einem wirtschaftlichen und nachhaltigen gemeinsamen Prozess verändert werden um die Qualität zu bekommen, die gewünscht ist. (Siehe auch den zugehörigen Artikel)
04.09.2025 – Ulrich Steinmeyer: „Bauwende aus der Praxis“
Uli Steinmeyer, Vorstand der Ökoplus AG und unter anderem Passivhaushandwerker, erläutert im Webinar von „BauKlima-Kommunal“, was im ökologischen Bauen heute bereits Standard ist. Sein Fokus liegt dabei nicht auf einem lediglich „etwas klimafreundlicheren“ Bauen, das nur weniger schädlich ist als die aktuelle Praxis, sondern auf Bauweisen, die bereits jetzt konsequent klimatauglich sind.
16.09.2025 – Tilmann Jarmer: „Einfach Bauen“
Tilmann Jarmer berichtet über einfache Bauweisen mit nachhaltigen Materialien und reduzierter Technik, die nachgewiesen ein hohes Maß an Zufriedenheit der Nutzenden erzeugen. Untersucht wurden verschiedene, ‚einfach‘ gebaute und bewohnte, mehrgeschossige Forschungshäuser in Bad Aibling. Wir werfen hier einen Blick in die Zukunft des Bauens, die sich eindeutig in Richtung neu interpretierter klassischer Baumaterialien bewegt und merken, dass Suffizienz nicht unbedingt weniger Komfort bedeuten muss. Wie viel ist genug?
19.09.2025 – Ulrich Bunnemann: „Nachwachsende Rohstoffe in der Bestandssanierung – Erfahrungen aus langjähriger Praxis“
Architekt und Bauunternehmer Ulrich Bunnemann von der Schelfbauhütte spricht über die Sanierung von Bestandsgebäuden mit nachwachsenden Rohstoffen u.a. Stroh, Holz, Zellulose (NawaRo). Er plädiert leidenschaftlich für den Erhalt von Bausubstanz statt Abriss und Neubau.
24.09.2025 – Klaus Dosch: „Bauwende für Ihre Klimaziele – Ein einfacher, pragmatischer Ansatz zum Multiplizieren.“
Klaus Dosch, RESSCORE, über die Begrenzung des Bauschadens mittels einfacher Ermittlung der Emissionen und Ressourcenrucksacks dort wo es wirklich zählt. Beim Kühlschrankkauf versteht es auch jede*r, weil es anhand einer einfachen A-G Skala draufsteht ob er Ressourcen spart, warum soll das nicht auch beim Hausbau gehen?
09.10.2025 – Dr. Anna Braune: „Studie, Kosten Nachhaltiges Bauen, ist das wirklich teurer?“
Anna Braune, DGNB spricht über eine DGNB/BPIE Studie mit 28 analysierten Gebäuden. Im Widerspruch zu landläufiger Meinung: Hier konnte kein Zusammenhang festgestellt werden zwischen höheren Baukosten und niedrigen CO2-Emissionen.
Das Projekt „BauKlima-kommunal“ wird in Zusammenarbeit mit der Deutschen Umwelthilfe, dem Lehrstuhl für energieeffizientes und nachhaltiges Planen und Bauen an der Technischen Universität München und dem BIWENA e.V. durchgeführt. Es wird gefördert durch die: Nationale Klimaschutzinitiative (NKI) des Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) Förderkennzeichen: 67KF0181B
