
zur Handreichung: Die kommunale Bauwende
Die kommunale Bauwende verfolgt das Ziel eines „schadlosen Bauens“, bei dem Kommunen durch nachhaltige Beschaffung sowie den verstärkten Einsatz nachwachsender Rohstoffe, Lehm, Wiedernutzung und vor allem Sanierung eine Vorbildrolle einnehmen. Zur praktischen Umsetzung wird die Einführung von CO2-Schattenpreisen empfohlen, um die tatsächlichen Umweltkosten konventioneller Bauweisen in Wirtschaftlichkeitsberechnungen transparent zu machen und rechtlich einwandfrei, nachhaltige Alternativen zu fördern. Ergänzend dazu sollen durch Konzepte wie das „Einfache Bauen“ (Gebäudetyp E) Unnötiges reduziert werden, um Ressourcen zu schonen und die strengen Treibhausgasbudgets des Pariser Klimaabkommens einzuhalten.
Das Projekt „BauKlima kommunal“ wird in Zusammenarbeit mit der Deutschen Umwelthilfe (Projektwebsite), dem Lehrstuhl für energieeffizientes und nachhaltiges Planen und Bauen an der Technischen Universität München und dem BIWENA e.V. durchgeführt. Es wird gefördert durch die:
Nationale Klimaschutzinitiative (NKI)
des Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN)
Förderkennzeichen: 67KF0181B

